Dabei sein ist alles

Die SPD hat es mal wieder geschafft das gesamte Land zu verwirren.

Nachdem man noch am Wochenende eine Koalition mit der Linkspartei nach der Bundestagswahl nicht ausschloss, um ein Rot-Rot-Grünes (ach, seien wir ehrlich) Grün-Rot-Rotes Bündnis auf Bundesebene einzugehen (wir erinnern uns, bereits 2013 wäre ein Rot-Rot-Grünes Bündnis möglich gewesen, aber man machte lieber eine GroKo und fuhr die SPD an die Wand), gelingt der richtungslosen Partei heute der nächste große Coup:

Sie nominiert Olaf Scholz als Bundeskanzlerkandidaten für 2021.

Der Slogan für den Wahlkampf steht auch schon fest: Fürs Land reicht’s …

Bearbeitung: Stefan Holzhauer

 

Nur die Meinung der CDU zählt

Freut sich, der CDU den schwarzen Peter zuschieben zu könne: Olaf Scholz | Von Frank Schwichtenberg – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=66024173

Endlich ist es amtlich: In der Bundesregierung zählt einzig die Meinung der CDU. So verkündete es heute Bundesfinanziminister Olaf Scholz (SPD):

»Ja, ich bin dafür, das Steuertransparenzgesetz auf EU-Ebene endlich voranzubringen« sagte Scholz und lachte dabei unehrlich. »Aber die CDU ist dagegen. Was soll ich machen?«

Angesprochen darauf, dass die CDU/CSU die Meinung der SPD auch einen feuchten Kehricht schert, sagte er: »Ja, aber sehen Sie … bei der Glyphosatzulassung, da war es die CSU, die die Meinung der SPD ignoriert hat. Das geht in Ordnung. Aber als SPD dürfen wir, nur um unseren Grundsätzen und unseren Versprechen treu zu bleiben, doch nicht einfach die Meinung der CDU/CSU ignorieren. Wo kommen wir denn da hin, wenn man einfach ignoriert, was die CDU/CSU will?«

Mit dem völligen Verzicht auf Rückgrat und eigene Prinzipien, sorgt der Vizekanzler nun auch weiterhin dafür, die SPD ihrem erklärten Ziel ein Stück näher zu bringen.


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